Galerie Morgenland /

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„Kennen Sie Eimsbüttel?"

Diese Frage stellte sich eine an der Geschichte des Stadtteils interessierte Arbeitsgruppe, als sie 1983 ihre erste Eimsbüttel-Ausstellung zusammentrug und in der Galerie Morgenland präsentierte.
 

Die enorme Reaktion im Stadtteil ermutigte zur Fortsetzung der Arbeit:
Regelmäßige Klöntreffs mit einer wachsenden Zahl von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen begannen. Eimsbüttlerinnen und Eimsbüttler vertrauten uns Fotos, Dokumente und vor allem ihre Erinnerungen an.
 

 

Das inhaltliche Spektrum…

… unserer Forschungsthemen hat sich seit den Anfängen beträchtlich erweitert:

- Geschichte der jüdischen Eimsbüttlerinnen und Eimsbüttler,

- jugendliches Leben während des Zweiten Weltkriegs,

- jugendliche Teilkulturen und ihr Blick auf das Eimsbüttel der Adenauer-Ära,

- Lebensgeschichten ausländischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, 
  Kriegs- und KZ-Gefangener, die nach 1945 in Hamburg blieben,

- Sozialgeschichte des Bauens und Wohnens in Eimsbüttel seit 1860,

- die Rolle der NSDAP im ehemals „roten" Stadtteil Hamburg-Eimsbüttel,

- Migrantinnen und Migranten in Hamburg.

 

 

Ziel…
… unserer Arbeit ist es, bei den Eimsbüttlerinnen und Eimsbüttlern Interesse für die Geschichte ihrer alltäglichen Umgebung zu wecken und ihnen eine kritische Identifikation mit ihrem Quartier zu ermöglichen. Den Stadtteil betrachten wir dabei nicht als isolierte Insel, die es möglichst kleinteilig zu erforschen gilt, sondern als Mosaikstein der Zeitgeschichte, der das Allgemeine im Besonderen schärfer zu sehen erlaubt.

 

Zu diesem Zweck präsentieren wir die Ergebnisse unserer Forschungen der Öffentlichkeit in Gestalt von Ausstellungen, Broschüren, Stadtteilrundgängen und Abendveranstaltungen. Die in unserem Archiv gesammelten Dokumente, Fotos und Interviews stellen wir Interessierten für eigene Recherchen zur Verfügung.

 

„Stiftung Hamburger Geschichtswerkstätten"

 

 

Finanzierung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Aktivitäten werden vom gemeinützigen Verein Morgenland e.V. getragen und vom Bezirksamt Eimsbüttel finanziell unterstützt.

 

Ein Geschäftsführer und wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet als Teilzeitangestellter kontinuierlich in der Geschichtswerkstatt, mehrerer Ehrenamtliche und Honorarkräfte beschäftigen sich jeweils mit einzelnen Projekten.

 

 

Kunstausstellungen

Eine Gruppe Kunstinteressierter organisiert im Rahmen der „Reihe Schauplatz" bis zu zehn Kunstausstellungen im Jahr.