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„Ein Fest der Sprache“

Unter der Überschrift "Ein Fest der Sprache" erschien in der taz-nord-Ausgabe vom 30. November 2019 ein Interview mit dem Literaturwissenschaftler Jan Bürger. Zugleich ist es eine Werbung für unsere Veranstaltung am Dienstag, 10. Dezember 2019, um 19.30 Uhr in der Galerie Morgenland, bei der Jan Bürger seine Biografie Hanns Henny Jahnns "Der gestrandete Wal. Das maßlose Leben des Hans Henny Jahnn" vorstellen wird.

 

Bürger verwies in dem Interview auf die Jahnn'sche Beschreibung Stellingens und St. Paulis im Buch "Fluß ohne Ufer": "In dessen „Fluß ohne Ufer“ finden sich eindrucksvolle Schilderungen von Stellingen, freilich eines ländliches Stellingen, das es schon lange nicht mehr gibt. Dort wohnte er als Kind. Zur Schule ging er in St. Pauli, in der Seilerstraße. Seine Pubertät verbrachte er im Schatten der Reeperbahn. Aber er interessierte sich offenbar nicht sehr für das Rotlichtmilieu, sondern vielmehr für die ethnische Vielfalt, die damals rund um den Hafen bereits zum Alltag gehörte. Auch für die Eisengießerei in der Simon-von-­Utrecht-Straße, die Arbeiter und die Maschinen. Und natürlich für die Konzerthäuser am Spielbudenplatz."

 

Außerdem gab Bürger einen Lesetipp für alle Jahnn-EinsteigerInnen: "Es gibt eine Auswahl von Erzählungen, die eigentlich Teil seiner Romane sind. „13 nicht geheure Geschichten“ heißt das Buch. Hans Henny Jahnn hat diese Stücke selbst in den 50er-Jahren zusammengestellt. Der Titel zeigt, dass Jahnn nichts gegen Spökenkiekerei hatte. Vielleicht ist das eine gute Einstiegsdroge. Und: Es schadet nicht, sich die Texte laut vorzulesen, so wie Gedichte oder Dramen. Sie klingen einfach gut."

 

Wir freuen uns auf die Veranstaltung mit Jan Bürger. Bilder aus dem Leben Jahnns werden auch gezeigt.

 

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