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rundgänge

  • 05. April 2020, 11:00

    Die Susannenstraße

    Sechshundert Meter Kriminalgeschichte der Susannenstraße

    In vielen Straßen sind Verbrechen geschehen, aber hier konzentrieren wir uns auf die Susannenstraße im Schanzenviertel. Durch die Schilderung der Umstände erfahren wir viel über die Menschen, die hier gelebt und gewirkt haben, und über ihre Zeit. Von den Zwanziger Jahren, der Nazi-Zeit, der RAF und jetzt.

    Treffpunkt: U-Bahnhof Sternschanze, Ausgang Sternschanze

    Dauer: 2 Stunden

     

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 13. April 2020, 15:00

    Die ehemalige Einkaufs- und Flaniermeile Eimsbütteler Chaussee

    An den Rand gedrängt durch die städtebauliche Entwicklung nach 1945?

    Bummeln Sie durch die wichtigste Einkaufsstraße der Vorkriegszeit in Eimsbüttel. Erinnerungen an das Kaufhaus der Konsumgenossenschaft „Produktion“, an die erste Hamburger Karstadt-Filiale von 1903 und an das legendäre Kaufhaus "Bucky" werden wach.

    Treffpunkt: U-Bahnhof Emilienstraße

    Dauer: 2,5 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 19. April 2020, 14:00

    Der jüdisch-orthodoxe Friedhof Langenfelde

    Männer bitte mit Kopfbedeckung!

    Der jüdisch-orthodoxe Friedhof Langenfelde liegt am Försterweg, abseits der Kieler Straße. Er ist etwas versteckt zwischen Bahntrassen und Kleingartenanlagen und besitzt eine besondere, fast schon verwunschene Atmosphäre. Wie kam es zur Gründung eines jüdischen Friedhofs in dieser Gegend und wer ist dort begraben? Diese und andere Fragen werden bei diesem Rundgang beantwortet.

    Treffpunkt: S-Bahnhof Langenfelde

    Dauer: 1,5 Stunden

     

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 26. April 2020, 11:00

    Aus Frankreich in den Tod geschickt - Fanny und Werner Glückstadt

    Ende März 1933 brachte der Hamburger Richard Glückstadt seine Ehefrau Fanny und seine drei Söhne Siegfried, Manfred und Werner ins belgische Brüssel. 1939 wurde die Familie von Nazideutschland „ausgebürgert“. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im Mai 1940 wurde Richard Glückstadt im Sommer verhaftet und erlag im September den Folgen der Gestapohaft. Den beiden ältesten Söhnen Siegfried und Manfred gelang es, aus Frankreich nach Lateinamerika auszureisen.


    Fanny und Werner Glückstadt wurden im August 1942 in Südfrankreich verhaftet und Anfang September im selben Zug aus Drancy nach Auschwitz deportiert. Werner Glückstadt wurde vor Ankunft in Auschwitz bei Cosel mit anderen männlichen Deportierten zur Zwangsarbeit bei der Organisation Schmelt selektiert und unbekannten Datums im Winter 1942/43 ums Leben gebracht. Die im Deportationszug Nr. 28 verbliebene Fanny Glückstadt erreichte am Abend des 6. Septembers 1942 Auschwitz-Birkenau.

    Treffpunkt: Ausgang U 3 Eppendorfer Baum, Dauer: 1,5 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 26. April 2020, 14:00

    150 Jahre und kein bisschen leise ...

    Die Osterstraße im Wandel der Zeit

    Eine Zeitreise über die beliebte und belebte Einkaufsmeile in Eimsbüttel. Wir machen einen unterhaltsamen Spaziergang über die Osterstraße - mit Informationen und Geschichten aus der Zeit von 1863 bis heute. Sie erfahren etwas über die Armenschule, die "Flohkiste", über Falschgeld und natürlich über die Straßenbahn.

    Treffpunkt: Osterstraße 1 (vor Budnikowsky)

    Dauer: 2 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 03. Mai 2020, 15:00

    Vom Wohnstift zum „Judenhaus“

    Orte jüdischen Lebens und Leidens in Eimsbüttel-Süd

    Im südlichen Eimsbüttel gibt es noch heute zahlreiche architektonisch beeindruckende Stiftsgebäude, die als Antwort auf die Wohnungsnot vor rund einhundert Jahren von jüdischen Stiftern errichtet wurden. Bei einem Rundgang wird ihre Geschichte vorgestellt, die einen Bogen spannt von Heimstätten sozialer Geborgenheit hin zu Sammelstellen im Vernichtungsprozess jüdischen Lebens im Nationalsozialismus.

    Treffpunkt: St. Andreas Kirche, Bogenstraße 26/30

    Dauer: 1,5 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 10. Mai 2020, 15:00

    Reihe: Der Isebek - Leben am Lauf eines verschwundenen Baches

    Teil I: Von Altona bis zum Eimsbütteler Weidenstieg

    Treffpunkt: S-Bahnhof Holstenstraße, Ausgang Stresemannstraße

    Dauer: 2 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 17. Mai 2020, 14:00

    "Operation Gomorrha" und die Architektur des Krieges im Eimsbüttel

    Auf Spurensuche entlang der Relikte vergangener Zeiten

    Treffpunkt: Alsenplatz / Ecke Eimsbütteler Straße

    Dauer: 2 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 24. Mai 2020, 14:00

    Leopold Sussmann und Gleichschaltung der Hamburger Reichsbahn

    Die Machtübernahme des Nazi-Regimes 1933 bedeutete das Ende der beruflichen Existenz von Leopold Sussmann. Im Alter von 49 Jahren wurde er 1925 Mitglied der Reichsbahndirektion Altona und hatte seitdem das Dezernat Wärmewirtschaft verantwortet, unter den Abteilungspräsidenten Ernst Spiro und Paul Levy. Wie Spiro und Levy wurde Sussmann als Reichsbahnbeamter entlassen, weil er Jude war.

    Treffpunkt: Bus Linie 15, Haltestelle Alsterchaussee

    Dauer: 1,5 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 07. Juni 2020, 15:00

    Reihe: Der Isebek - Leben am Lauf eines verschwundenen Baches

    Teil II: Am Kanal zwischen Weidestieg und Hoheluftchaussee

    Treffpunkt: U-Bahnhof Christuskirche

    Dauer: 2 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 14. Juni 2020, 15:00

    Eine Bauhaussiedlung von 1931 und andere historische Wohnbauten jenseits der ehemaligen Stadtgrenze in Lokstedt und Stel

    Treffpunkt: U-Bahnhof Lutterothstraße, Ausgang Hagenbeckstraße

    Dauer: 2 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 19. Juni 2020, 17:30

    Eimsbütteler Park am Weiher

    Zur Geschichte, Ökologie und Botanik einer Grünanlage

    Treffpunkt: Wiesenstraße 47 (gegenüber von Café Strauß)

    Dauer: 2 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 21. Juni 2020, 15:00

    Reihe: Der Isebek - Leben am Lauf eines verschwundenen Baches

    Teil III: Von der Hoheluftchaussee bis zum Alsterstreek entlang der Wassergrenze zwischen Harvestehude und Eppendorf

    Treffpunkt: U-Bahn Hoheluftchaussee

    Dauer: 2 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 27. August 2020, 18:00

    Von der Deportation zum Leben

    Auf den Spuren der jüdischen Familie Baruch in Eimsbüttel. Erzählt von Helga Baruchs Enkel Lior Oren
    In englischer und deutscher Sprache

    Treffpunkt: Moorweidenstraße 36, Logenhaus

    Dauer: 2 Stunden

    Eintritt: 5 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei