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rundgänge

  • 21. April 2024, 14:00

    Die Osterstraße im Wandel der Zeit

    160 Jahre und kein bisschen leise ...

     

    Eine Zeitreise über die beliebte und belebte Einkaufsmeile in Eimsbüttel. Wir machen einen unterhaltsamen Spaziergang über die Osterstraße - mit Informationen und Geschichten aus der Zeit von 1863 bis heute. Sie erfahren etwas über die Armenschule, die "Flohkiste", über Falschgeld und natürlich über die Straßenbahn.

    Treffpunkt: Osterstraße 1 (vor Budnikowsky). Der Spaziergang endet Osterstraße Ecke Methfesselstraße und ist barrierefrei.

    Dauer: 1,5 Stunden
    Leitung: Ronald Jäger

    Weiterer Termin:
    Sonntag, 16.06.2024, 14 Uhr

     

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 21. April 2024, 15:00

    Reihe: Gemeinsam auf Spurensuche entlang der historischen Stadt- und Landesgrenze (1)

    Teil I: Von der Großen Freiheit bis zum Elbufer


    Der Verlauf der historischen Stadt- und Landesgrenze zwischen Hamburg und Altona ist - anders als oftmals vermutet - an vielen Stellen nicht mit der heutigen Grenze zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel bzw. Mitte identisch. Es kam zu zahlreichen Verschiebungen bei der Gründung der Bezirke in den 1950er Jahren.

     

    Bis heute erinnert aber vieles im Stadtbild an die alte Grenze, wenn man die Zeichen zu lesen weiß. Und sie setzt sich bisweilen immer noch als unsichtbare Grenze in unseren Köpfen und Bewegungsprofilen fort, ohne dass wir es ahnen. 

     

    Nicht nur die wenigen erhaltenen oder nachträglich wieder ins Pflaster eingelassenen Grenzsteine zeigen ihren Verlauf an, auch Reste des sogenannten Grenzgangs lassen sich noch finden. Merkwürdig schräg geschnittene Grundstücke, mancher Wechsel der Bebauung und in der Straßenpflasterung und weitere Relikte verweisen ebenfalls bis heute auf die historische Stadt- und Landesgrenze.

     

    Kommen Sie mit auf Entdeckungstour. Dabei erfahren Sie auch manches, was die Menschen entlang der Grenze über die Jahrhunderte trennte und verband oder wie sie sich die Grenze auch in schwierigen Zeiten zunutze machen konnten.

     

    Diese Tour findet in Absprache mit dem St. Pauli-Archiv statt.

    Treffpunkt: Paul-Roosen-Straße Ecke Große Freiheit

    Dauer: 2,5 Stunden
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 27. April 2024, 16:00

    "Operation Gomorrha" und die Architektur des Krieges in Eimsbüttel

    Auf Spurensuche entlang der baulichen Relikte

     

    Mit Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden auch in Eimsbüttel Bunker gebaut und Schutzräume eingerichtet. Sie sollten die zivile Bevölkerung bei Luftangriffen schützen. Wurde zu Beginn des Krieges ausschließlich sogenannte kriegswichtige Industrie bombardiert, änderte sich das bei der „Operation Gomorrha“– nun wurden die Menschen selbst und ihre Wohngebiete zum Ziel. Begeben Sie sich auf Spurensuche nach den Relikten der Architektur des Krieges im Stadtteil.

    Treffpunkt: Alsenplatz / Ecke Eimsbütteler Straße

    Dauer: 2 Stunden
    Leitung: Sandra Latussek
    Weiterer Termin: Freitag, 13.09.2024, 16 Uhr

     

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 02. Mai 2024, 18:00

    Von "Grünflecken" zum "Grünsystem"

    Ein Streifzug durch die Parks in Eimsbüttel vom Weiher bis zum Unna-Park

    Nur wenige Grünflecken lockerten vor dem Zweiten Weltkrieg das Häusermeer für 120.000 Einwohner*innen im Stadtteil Eimsbüttel auf. Oberbaudirektor Schumacher forderte ein "Grünsystem" für gesündere Wohnquartiere: für bessere Luft, für mehr Natur, fürs Spielen draußen, für die Erholung nach der Arbeit. Wir machen uns auf den Weg durch alte und neue Parks als Zeitreise durch den Stadtteil.

    Treffpunkt: Ottersbekallee / Ecke Lutterothstraße. Der Gang endet im Henry-Vahl-Park / Ecke Heußweg

    Dauer: 2 Std.
    Leitung: Hans Dall
    Weiterer Termin: Donnerstag, 3.10.2024, 14 Uhr

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 04. Mai 2024, 14:00

    Vergessen und Verdrängt

    Das ehemalige NS-Regierungsviertel Harvestehude/Rotherbaum

     

    Es ist nahezu unbekannt, dass die Nationalsozialist*innen im noblen Harvestehude/Rotherbaum ab 1933 ein Regierungsviertel einrichteten. Mehrere Dutzend zentrale Dienststellen der Staats- und Gemeindeverwaltung, der Wehrmacht und der NSDAP mit ihren Untergliederungen etablierten sich dort.

    Die wichtigsten Stationen der zweistündigen Führung sind das ehemalige Generalkonsulat der USA (NSDAP-Zentrale, Gauleitung), die Hochschule für Musik und Theater (Reichstatthalterei, Staatsverwaltung) sowie das Sophienpalais (Zentrale der Wehrmacht für Norddeutschland).

    Treffpunkt: Theodor-Heuss-Platz am Dammtor-Bahnhof (hinter der Tankstelle, an der Moorweide)
    Dauer: 2 Stunden
    Leitung: Herbert Diercks (Historiker)

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 05. Mai 2024, 15:00

    Reihe: Gemeinsam auf Spurensuche entlang der historischen Stadt- und Landesgrenze (2)

    Teil II: Von der Paul-Roosen-Straße bis zur Piazza auf dem Schulterblatt


    Der Verlauf der historischen Stadt- und Landesgrenze zwischen Hamburg und Altona ist - anders als oftmals vermutet - an vielen Stellen nicht mit der heutigen Grenze zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel bzw. Mitte identisch. Es kam zu zahlreichen Verschiebungen bei der Gründung der Bezirke in den 1950er Jahren.

     

    Bis heute erinnert aber vieles im Stadtbild an die alte Grenze, wenn man die Zeichen zu lesen weiß. Und sie setzt sich bisweilen immer noch als unsichtbare Grenze in unseren Köpfen und Bewegungsprofilen fort, ohne dass wir es ahnen. 

     

    Nicht nur die wenigen erhaltenen oder nachträglich wieder ins Pflaster eingelassenen Grenzsteine zeigen ihren Verlauf an, auch Reste des sogenannten Grenzgangs lassen sich noch finden. Merkwürdig schräg geschnittene Grundstücke, mancher Wechsel der Bebauung und in der Straßenpflasterung und weitere Relikte verweisen ebenfalls bis heute auf die historische Stadt- und Landesgrenze.

     

    Kommen Sie mit auf Entdeckungstour. Dabei erfahren Sie auch manches, was die Menschen entlang der Grenze über die Jahrhunderte trennte und verband oder wie sie sich die Grenze auch in schwierigen Zeiten zunutze machen konnten.

     

    Diese Tour findet in Absprache mit dem St. Pauli-Archiv statt.

    Treffpunkt: Paul-Roosen-Straße, Ecke Große Freiheit

    Dauer: 2,5 Std.
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

     

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 18. Mai 2024, 14:00

    Von Eimsbüttel nach Hagenbeck

    Zur Geschichte Stellingen-Langenfeldes rechts und links der Hagenbeckstraße

     

    Wer war Heinrich Adolph Wieck und wie hat Carl Hagenbeck den Stadtteil Stellingen geprägt, als er 1907 den Tierpark eröffnete? Warum gibt es an der Hagenbeckstraße Schrebergärten und warum hat Hamburg in der Zeit der Weimarer Republik Land im damaligen Preußen erworben, um Sportplätze zu bauen? Auf diesem Spaziergang zeigt sich, wie sich der Stadtteil rasant verändert.

    Treffpunkt: U-Bahnhof Lutterothstraße, Ausgang Eidelstedter Weg/ Hagenbeckstraße

    Dauer: 2 Stunden
    Leitung: Susanne Lohmeyer

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 26. Mai 2024, 14:00

    Leopold Sussmann und die arisierte Hamburger Reichsbahn

    Ein historischer Ortstermin

     

    Hamburger Reichsbahnbeamte wie Leopold Sussmann gehörten nach der Machtergreifung 1933 zu den ersten, die als „Nicht-Arier“ von der Reichbahndirektion Hamburg entlassen wurden. Bahnärzte durften nicht mehr für die Reichsbahn arbeiten. Ein Hamburger Reisebüro durfte keine Reichsbahnreisen und Fahrkarten mehr verkaufen, weil der Inhaber Jude war. Im Jahr seiner Pensionsberechtigung wurden Leopold und Selma Sussmann am 6. Dezember 1941 vom Hannoverschen Bahnhof nach Riga deportiert.

    Treffpunkt: Bus Linie 15, Haltestelle Alsterchaussee

    Dauer: 1,5 Stunden
    Leitung: Marut Perle

     

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 08. Juni 2024, 11:00

    Spuren jüdischen Lebens in der Kielortallee

    Ein Spaziergang zu Alltag und Verfolgung

     

    Einst gab es in der Kielortallee ein reges jüdisches Leben. Heute erinnern Stolpersteine an die Hamburger*innen, die hier vor der systematischen Entrechtung, Ausgrenzung und Verfolgung der Nationalsozialisten lebten. Der Gang durch die nahezu unzerstörte Kielortallee führt vorbei an Stolpersteinen, zwei ehemaligen Synagogen und Wohnstiften. Außerdem erzählt die Zeitzeugin Christa Reimann von dem „Grünhökerladen“ ihrer Großeltern.

    Treffpunkt: Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ), Beim Schlump 83

    Dauer: 1,5 Std.
    Leitung: Heike Pannwitt

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 30. Juni 2024, 15:00

    Putz und Klinker

    Reformwohnungsbau der 1920er-Jahre zwischen Schlankreye und Kaiser-Friedrich-Ufer

     

    ‚Licht, Luft und Sonne‘ waren die Schlagworte für den Reformwohnungsbau der 1920er-Jahre. Stadtentwicklung in den Neubauvierteln wurde dabei als städtebauliches Gesamtkonzept betrieben. Beide Vorstellungen prägen das Viertel rechts und links der Schlankreye bis heute. Und vieles davon erscheint bis heute erstaunlich zeitgemäß.

     

    Entdecken Sie auf dieser Tour beispielhaften gemeinnützigen und genossenschaftlichen Wohnungsbau, u.a. den bereits 1921 während der Inflation im Viertel errichteten ersten Baublock der Kaifu-Nordland eG, der als Keimzelle dieser Genossenschaft gilt. Auch mit zwei ganz besonderen Gewerbehöfen, einer frühen Garagenanlage aus der Zeit und markanten Schulgebäuden werden wir uns auf dem Spaziergang beschäftigen.

     

    Bei der Führung wird der Bogen von der Entstehung des Viertels bis zur Pflege seines städtebaulichen Erbes, unseren heutigen Umgang mit ihm gespannt werden.

    Treffpunkt: U-Bahnhof Hoheluftbrücke

    Dauer: 2 Stunden
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

     

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 06. Juli 2024, 15:00

    Nationalsozialismus in Eimsbüttel

    Eine Spurensuche zu Widerstand und Verfolgung


    Während des Rundgangs suchen wir nach Spuren und Anhaltspunkten, die auf den Nationalsozialismus im ehemals ‚roten‘ Stadtteil Eimsbüttel verweisen. Manche Orte stehen in Zusammenhang mit politischer, rassistischer oder antisemitischer Verfolgung, die vor aller Augen stattfand. An anderen Orten wiederum zeigt sich, dass der Nationalsozialismus für die nicht-verfolgte Mehrheitsgesellschaft attraktive Angebote zur Teilhabe, aber auch die Möglichkeit für persönliche Bereicherung bot.

    Die Geschichten des Widerstands der Wenigen gegen die NS-Diktatur machen deutlich, dass es trotz Repressionsdrohungen durchaus Handlungsspielräume gab. Während des Krieges gehörten in Lagern untergebrachte ausländische Zwangsarbeiter*innen auch in Eimsbüttel zum Alltag.

    Treffpunkt: Fanny-Mendelssohn-Platz (U-Bahnstation Osterstraße). Der Rundgang endet Nähe U-Bahnstation Christuskirche.

    Dauer: 2,5 Std.
    Leitung: Jonas Jakubowski

    Weitere Termine:
    Sonntag, 01.09.2024, 15 Uhr
    Sonntag, 10.11.2024, 14 Uhr

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 07. Juli 2024, 16:00

    "Gehn wir mal zu Hagenbeck..."

    Ein Rundgang auf den kolonialen Spuren des Familienimperiums

    Der Name Hagenbeck ist bis heute in Eimsbüttel, Hamburg und international bekannt: Das Familienunternehmen nahm Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Anfang als Fischhandlung auf St. Pauli. Unter Carl Hagenbeck (1844–1913) entwickelte sich die Firma zu einem ‚global player‘. Ihr Name steht für weltweiten Tierhandel im großen Stil, die Organisation und Vermarktung von „Völkerschauen“ ab den 1870er-Jahren und für die Idee des „gitterlosen“ Tierparks. Der Rundgang um das Areal befasst sich mit der Geschichte und den kolonialen Spuren des Familienunternehmens.

    Treffpunkt: U-Bahnstation Hagenbecks Tierpark

    Dauer: 2,5 Std.
    Leitung: Dr. Caroline Herfert

    Weitere Termine:
    Samstag, 21.09.2024, 16-18:30 Uhr
    Sonntag, 24.11.2024, 13-15:30 Uhr

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 13. Juli 2024, 15:00

    „Neu-Eimsbüttel wird gebaut“

    Wohnungsbau der Nachkriegszeit zwischen Doormannsweg und Eimsbütteler Marktplatz

     

    Ein ruhiges, durchgrüntes Wohngebiet mit hoher Naherholungsqualität für die MieterInnen und kurzen Wegen für die Kinder sollte hier auf den Trümmerflächen des Zweiten Weltkrieges entstehen. Gleichzeitig wurden die Hauptstraßen an drei Rändern des Gebietes als breite Magistralen für die autogerechte Stadt geplant und ausgebaut.

     

    Angestrebt wurde die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in architektonisch ansprechendem modernem Baustil mit, gemessen an der Vorkriegsbebauung, anspruchsvoller hygienischer Ausstattung. Vor allem die die drei größten Bauträger im Gebiet - die SAGA, die Kaifu-Genossenschaft und die Siemersstiftung - konnten zeigen, dass diese Standards sich nicht widersprechen mussten, sondern durchaus realisierbar waren.

     

    Die damals in der Stadtentwicklung favorisierte Trennung von Wohn- und Gewerbegebieten wurde hier zwar nicht strikt, aber doch weitgehend durchgehalten. Einige nicht zerstörte Betriebsstätten erhielten bei der Neuplanung Bestandsschutz.

     

    Beim Gang durch das Viertel lernen Sie die Vorstellungen der Nachkriegszeit kennen und wir fragen uns auch, was davon sich bis heute bewährt und Bestand hat, welche der damals umgesetzten Ideen nicht (mehr) funktionieren und ob und wie sie sich heute korrigieren ließen.

    Treffpunkt: U-Bahnhof Emilienstraße

    Dauer: 2,5 Stunden
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

     

     

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 21. Juli 2024, 15:00

    Reihe: Der Isebek – Leben am Lauf eines verschwundenen Baches (1)

    Teil I: Von Altona bis zum Eimsbütteler Weidenstieg

    Treffpunkt: S-Bahnhof Holstenstraße, Ausgang Stresemannstraße

    Dauer: 2,5 Stunden
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 04. August 2024, 15:00

    Reihe: Der Isebek – Leben am Lauf eines verschwundenen Baches (2)

    Teil II: Am Kanal zwischen Weidenstieg und Hoheluftchaussee

    Treffpunkt: U-Bahnhof Christuskirche

    Dauer: 2,5 Stunden
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 18. August 2024, 15:00

    Reihe: Der Isebek – Leben am Lauf eines verschwundenen Baches (3)

    Teil III: Von der Hoheluftchaussee bis zum Alsterstreek entlang der Wassergrenze zwischen Harvestehude und Eppendorf

    Treffpunkt: U-Bahn Hoheluftbrücke

    Dauer: 2,5 Stunden
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

     

     

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 15. September 2024, 11:00

    Der jüdisch-orthodoxe Friedhof Langenfelde

    Eine Ruhestätte "für die Ewigkeit"

     

    Der jüdisch-orthodoxe Friedhof Langenfelde liegt am Försterweg, abseits der Kieler Straße. Er ist etwas versteckt zwischen Bahntrassen und Kleingartenanlagen und besitzt eine besondere, fast schon verwunschene Atmosphäre. Wie kam es zur Gründung eines jüdischen Friedhofs in dieser Gegend und wer ist dort begraben? Diese und andere Fragen werden bei diesem Rundgang beantwortet.

    Männer bitte mit Kopfbedeckung!

    Treffpunkt: S-Bahnhof Langenfelde

    Dauer: 1,5 Stunden
    Leitung: Angela Hars

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 29. September 2024, 15:00

    Reihe: Gemeinsam auf Spurensuche entlang der historischen Stadt- und Landesgrenze (3)

    Teil III: Vom Schulterblatt bis zur Kieler Straße


    Der Verlauf der historischen Stadt- und Landesgrenze zwischen Hamburg und Altona ist - anders als oftmals vermutet - an vielen Stellen nicht mit der heutigen Grenze zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel bzw. Mitte identisch. Es kam zu zahlreichen Verschiebungen bei der Gründung der Bezirke in den 1950er Jahren.

    Bis heute erinnert aber vieles im Stadtbild an die alte Grenze, wenn man die Zeichen zu lesen weiß. Und sie setzt sich bisweilen immer noch als unsichtbare Grenze in unseren Köpfen und Bewegungsprofilen fort, ohne dass wir es ahnen. 

    Nicht nur die wenigen erhaltenen oder nachträglich wieder ins Pflaster eingelassenen Grenzsteine zeigen ihren Verlauf an, auch Reste des sogenannten Grenzgangs lassen sich noch finden. Merkwürdig schräg geschnittene Grundstücke, mancher Wechsel der Bebauung und in der Straßenpflasterung und weitere Relikte verweisen ebenfalls bis heute auf die historische Stadt- und Landesgrenze.

    Kommen Sie mit auf Entdeckungstour. Dabei erfahren Sie auch manches, was die Menschen entlang der Grenze über die Jahrhunderte trennte und verband oder wie sie sich die Grenze auch in schwierigen Zeiten zunutze machen konnten.

    Treffpunkt: Schulterblatt Piazza, Ecke Rosenhofstraße

    Dauer: 2,5 Stunden
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei
  • 13. Oktober 2024, 15:00

    Reihe: Gemeinsam auf Spurensuche entlang der historischen Stadt- und Landesgrenze (4)

    Teil IV: Vom Eimsbütteler Marktplatz bis zur Lutterothstraße

    Der Verlauf der historischen Stadt- und Landesgrenze zwischen Hamburg und Altona ist - anders als oftmals vermutet - an vielen Stellen nicht mit der heutigen Grenze zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel bzw. Mitte identisch. Es kam zu zahlreichen Verschiebungen bei der Gründung der Bezirke in den 1950er Jahren.

    Bis heute erinnert aber vieles im Stadtbild an die alte Grenze, wenn man die Zeichen zu lesen weiß. Und sie setzt sich bisweilen immer noch als unsichtbare Grenze in unseren Köpfen und Bewegungsprofilen fort, ohne dass wir es ahnen. 

    Nicht nur die wenigen erhaltenen oder nachträglich wieder ins Pflaster eingelassenen Grenzsteine zeigen ihren Verlauf an, auch Reste des sogenannten Grenzgangs lassen sich noch finden. Merkwürdig schräg geschnittene Grundstücke, mancher Wechsel der Bebauung und in der Straßenpflasterung und weitere Relikte verweisen ebenfalls bis heute auf die historische Stadt- und Landesgrenze.

    Kommen Sie mit auf Entdeckungstour. Dabei erfahren Sie auch manches, was die Menschen entlang der Grenze über die Jahrhunderte trennte und verband oder wie sie sich die Grenze auch in schwierigen Zeiten zunutze machen konnten.

    Treffpunkt: Kieler Straße, Ecke Ophagen

    Dauer: 2,5 Stunden
    Leitung: Helga Magdalena Thienel

    Eintritt: 8 EuroFür Mitglieder der Geschichtswerkstatt frei