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REIHE SCHAUPLATZ
Aktuelles

22.11.2019 - 11.12.2019

Stefan Oppermann

Schwarzseher

Zeichnungen



Ausstellungseröffnung

Freitag 22.November 2019, 20 Uhr

 

Werkstattgespräch

Donnerstag 28.November 2019, 20 Uhr

 

Dauer der Ausstellung bis zum 11.12.2019

Öffnungszeiten: Di + Mi  13-18 Uhr

„Bezugsobjekt“, 2019, Fettstift, 24 x 32 cm

In seiner Einzelausstellung in der Galerie Morgenland präsentiert der Zeichner Stefan Oppermann Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen. Die figürlichen Zeichnungen der experimentellen Serie basieren auf Skizzen, die zunächst in automatistischer Manier in Büchern festgehalten und dann später neu aufbereitet werden. In einer anderen Serie beschäftigt sich der Künstler mit dem Verhältnis zwischen Figur und Objekt. Sind die skurrilen „Erfindungen für eine bessere Welt“ wirklich eine Bereicherung für den Menschen oder werden sie doch nur zur neuen Bedrohung?

10.01.2020 - 29.01.2020

durch Wald und Maisfeld

Malerei



Ausstellungseröffnung

Freitag, den 10.Januar 2020, 20 Uhr

 

Werkstattgespräch

Dienstag, den 14.Januar 2020, 20 Uhr

 

Dauer der Ausstellung bis zum 29.1.2020

Öffnungszeiten: Di + Mi 13-18 Uhr

 

 

Diese Ausstellung bietet eine Gegenüberstellung von Bildern, die Waldeindrücke reflektieren und einer Werkgruppe, die zum Thema Mais in den letzten Jahren entstanden ist.

Die Künstlerin Olga B. Runschke spürt in ihrer Malerei mit ihrer sehr eigenen Farb- und Formensprache ihren Erlebnissen und Eindrücken nach, die sie bei Streifzügen durch ein Landschaftsgebiet nordöstlich von Hamburg erlebt. 

Durch ihren aufmerksamen Blick und einer ausgeprägt teilnehmenden Wahrnehmungsfähigkeit von  Naturerscheinungen  gelingt es ihr immer wieder, auf der Leinwand eine Verdichtung und gleichzeitig Bewegung zu erzeugen, deren Erscheinung ein intensiv durchgearbeitetes und trotzdem offenes Bild ergeben. Diese Qualität tritt besonders deutlich bei den Waldvegetationsbildern „grünes Herz“, „Strömung“, „Kreuzung“ hervor, in denen es der Künstlerin um die heute so bedrohte Kostbarkeit und geheimnisvolle Schönheit der Vegetation geht.

Die Arbeiten zum Thema Mais wurden durch die Begegnung mit den „Maiskrallen“ initiiert – Maisstrünke auf den abgeernteten Feldern. In ihnen beherrscht eine fast holzschnittartige Zeichnung und Struktur die überwiegend in schwarz/weiß gemalten Bilder.  „Maisfeld im Vorfrühling“ und „breit und weit“,  nehmen das ökologische Todesszenario auf, das der massenhafte Maisanbau heute großflächig auf dem Acker hinterlässt. 

Gewürdigt wird die Maispflanze mit ihrer großen Kraft, die eine der wichtigsten Nahrungspflanzen in vielen Gegenden auf der Erde war und ist, in dem Bild „trotz“, das eine einzelne auf einem abgeernteten Feld, - wie durch ein Wunder-, stehengebliebene Maisstaude zeigt.

Die Ausstellung möchte anregen, über die heutige extrem widersprüchliche und bedrohliche Situation unserer Lebensgrundlagen nachzudenken.

Olga B. Runschke studierte von 1979 bis 1985 freie Kunst an der Hochschule für bildende Kunst, Hamburg. Sie hatte viele Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen und lebt und arbeitet in Hamburg und Sirksfelde.